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Aachen Erster Spatenstich für E.ON-Energieforschungszentrum an der RWTH Aachen Aachen - Am heutigen Freitag, den 04. April 2008, beginnen die vorbereitenden Arbeiten zum Neubau des E.ON Energy Research Centers an der RWTH Aachen. Auf dem rund 18.000 Quadratmeter großen Grundstück an der Mathieustraße werden in den beiden nächsten Jahren das Institutsgebäude und eine Versuchshalle gebaut sowie die zum Betrieb notwendige Infrastruktur geschaffen. Die Gesamtinvestitionskosten in Höhe von rd. 25,5 Mio. Euro tragen Bund und Land gemeinsam. Die Projektleitung für das im Hochschulerweiterungsgebiet Melaten entstehende Kooperationsprojekt liegt bei der Aachener Niederlassung des BLB NRW. Auf insgesamt 4.300 Quadratmeter Nutzfläche entstehen Büros, Labore, Seminarräume und Experimentierflächen. Die Nutzung regenerativer Energien, ihre Erforschung und die ästhetische Integration der technischen Anlagen in eine hochwertige Architektur waren wichtige Kriterien des 2006 vom BLB NRW ausgelobten Wettbewerbes. Der preisgekrönte Sieger-Entwurf stammt aus dem Londoner Büro der international renommierten Architektin Zaha Hadid. Die Versorgung des Gebäudes wird über eine Kombination unterschiedlicher Energiequellen sichergestellt. Für die Beheizung wird ein kleines Blockheizkraftwerk in Verbindung mit einer Wärmepumpe eingesetzt. Die Wärmepumpe ist an ein zoniertes Erdsondenfeld angeschlossen, welches zusätzlich über eine Betonkernaktivierung für die sommerliche Kühlung der Büroräume genutzt wird. Für die Labor- und Seminarbereiche steht eine Kältemaschine zur Verfügung, deren Rückkühlung zur Beheizung des Gebäudes oder zur Regeneration des zonierten Erdsondenfelds verwendet wird. Die Belüftung des Gebäudes wird über zentrale und dezentrale Anlagentechnik gewährleistet. Die notwendigen Außenluftmengen werden durch den Einsatz innovativer Sensortechnik auf den wirklichen Bedarf reduziert und eine variable Wärmerückgewinnung sorgt für eine weitere Minderung der Lüftungswärmeverluste. Zusätzlich dient eine in die Dachhaut eingepasste Photovoltaikanlage mit 2.000 Quadratmeter Kollektorfläche der Stromgewinnung. Das E.ON Energy Research Center forscht an innovativen Lösungen für eine umweltgerechte, sichere und preisgünstige Energieversorgung der Zukunft. Mit diesem Forschungszentrum realisieren das Energieversorgungsunternehmen E.ON und die RWTH im Rahmen einer Public Private Partnership ein in dieser Form einmaliges Projekt. Zwei der fünf Lehrstühle aus vier Fakultäten steuert die Aachener Technische Hochschule bei. E.ON finanziert über einen Zeitraum von zehn Jahren drei Stiftungsprofessuren und die Forschung des Zentrums mit insgesamt 40 Mio. Euro. Über die fakultätsübergreifende wissenschaftliche Arbeit in den Bereichen Energieeffizienz, Energieeinsparung und erneuerbare Energien hinaus werden auf nationaler und internationaler Ebene Kooperationen mit Instituten und Forschungseinrichtungen, aber auch mit namhaften Wirtschaftsunternehmen initiiert und koordiniert. Weitere Infos und Meldungen zum Thema Forschung Energie heute: Ministerium legt neues Konzept zur Energieforschung vor - Steinkohlebergbau im Saarland geht unter Auflagen kurzfristig weiter Erneuerbare Energien von A-Z Europäisches Testzentrum für Wohnungslüftungsgeräte e.V.: Prüfkonzepte für Wohnungslüftungsgeräte, Wärmepumpen, etc. Newsticker zum Thema Forschung Quelle: iwr/04.04.08/ Wenn die alte Heizung raus muss: Neuer Kessel senkt Verbrauch und steigert Komfort Wenn Heizungen 15, 20 oder 25 Jahre auf dem Buckel haben, sollten sie ausgemustert werden - selbst wenn sie noch funktionsfähig sind. Eine moderne Erdgas-Brennwertheizung spart nicht nur jede Menge Energie und damit Heizkosten. Sie eröffnet auch weitere Chancen für mehr Wohnkomfort, wie die Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU) berichtet. Vor über zehn Jahren hat die Erdgas-Brennwerttechnik ihren Siegeszug angetreten. Ihre Kennzeichen sind - neben einem deutlich reduzierten Energieverbrauch - maßgeschneiderte, kompakte und sehr leise arbeitende Heizgeräte. Die wandhängenden oder am Boden stehenden Heizungen passen inklusive integriertem Warmwasserspeicher ins Badezimmer, in die Küche oder in kleine Nischen unterm Dach. Die Konsequenz: Der bisherige Platz der Zentralheizung im Keller kann anderweitig genutzt werden. Eine weitere Konsequenz einer solchen Dachheizzentrale: Die Abführung des Abgases ist sehr kostengünstig über kurze Kunststoffrohre möglich, die gleichzeitig den Heizkessel mit Verbrennungsluft versorgen. Der gemauerte Schornstein muss nicht aufwendig saniert werden und der Schacht wird frei für andere Leitungen. Schließlich kann auch eine Solarwärmeanlage auf ganz kurzem Weg Gewinn bringend ins System eingebunden werden. Die Kombination Erdgas-Brennwert und Solar ergänzt sich hervorragend: Im Sommer sorgt die Sonne fast im Alleingang für warmes Wasser, im Winter assistiert sie dem Brennwertkessel. Wird im Zuge einer Heizungsmodernisierung die Solarwärmeanlage auch für die Raumheizung genutzt, gibt es sogar einen Extrazuschuss von 750 Euro für einen neu installierten Brennwertkessel. Dieser Bonus kann nach Informationen des IEU zusätzlich zu den Solarzuschüssen in Anspruch genommen werden. Die Zusatzförderung ist befristet: Letzter möglicher Tag der Antragstellung ist der 30. Juni 2008. Die Initiative Erdgas pro Umwelt hält für alle Sanierungswilligen Informationsbroschüren zur Heizungsmodernisierung mit Erdgas-Brennwerttechnik und zur Integration einer Solaranlage bereit. Die Gratisbroschüren können beim IEU angefordert werden: telefonisch über 0 18 02/34 34 52 (6 Cent pro Gespräch) oder online über www.moderne-heizung.info. Berlin und Essen, 17.03.2008 Energieeinsparverordnung vom Bundeskabinett verabschiedet Datum: 27.6.2007 Das Bundeskabinett hat heute die Energieeinsparverordnung verabschiedet. Im Kern wird mit der Verordnung der Energieausweis für Bestandsgebäude bei Vermietung und Verkauf verpflichtend eingeführt. Der Gebäudeenergieausweis zeigt die energetische Qualität von Gebäuden auf. In Verbindung mit den Modernisierungsempfehlungen gibt er zudem Hinweise für kostengünstige Verbesserungen der energetischen Gebäudeeigenschaften. "Der Gebäudeenergieausweis wird zu mehr Transparenz auf dem Immobilienmarkt führen. Er setzt einen deutlichen Anreiz für energiesparende Sanierungen. Dieses wichtige Instrument zur nachhaltigen Sicherung unserer Energieversorgung wird einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Zudem sind für die mittelständische Wirtschaft positive Auswirkungen zu erwarten," erklärte der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos. Der Energieausweis wird zeitlich versetzt verpflichtend, beginnend mit dem 1. Juli 2008 für ältere Wohngebäude. Ein großer Teil der Verkäufer und Vermieter hat die Wahl zwischen Bedarfs- und Verbrauchsausweis. Bedarfsausweise werden ab 1. Oktober 2008 für Wohngebäude mit bis zu vier Wohneinheiten unter folgenden beiden Voraussetzungen verpflichtend: Der Bauantrag ist gestellt worden, bevor die erste Wärmeschutzverordnung vom November 1977 gegolten hat. Zwischenzeitlich wurden keine Maßnahmen durchgeführt, die dazu führen, dass das Anforderungsniveau der Wärmeschutzverordnung erfüllt wird. Die Energieeinsparverordnung berechtigt einen breiten Kreis qualifizierter Berufsgruppen zur Ausstellung von Energieausweisen, darunter insbesondere auch Handwerker aus den Bereichen des Bau-, Ausbau- oder anlagentechnischen Gewerbes. Damit wird gewährleistet, dass die Gebäudeenergieausweise in der erforderlichen Qualität ausgestellt werden können und dass die zu erwartende Nachfrage auch marktgerecht erfüllt werden kann. Die Energieeinsparverordnung wird in Kürze im Bundesgesetzblatt veröffentlicht werden. Gaswirtschaft setzt sich für CO2-Minderungsmaßnahmen ein von Jennifer Niechziol, 24.08.2007 (17:31) Berlin - Mit Hinweis auf das Klimaschutz-Aktionsprogramm der deutschen Gaswirtschaft begrüßt der Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW) die Ziele des in Meseberg beschlossenen "Integrierten Energie- und Klimaprogramms". In der Umsetzung sollte die Klimaschutzpolitik effiziente, technologieoffene und marktwirtschaftlich ausgerichtete Instrumente in den Mittelpunkt stellen. Eine Überregulierung des Wärmemarktes ist zu vermeiden. Dann könnte sich hieraus ein neues "grünes Wirtschaftswunder" ergeben. Bezogen auf einzelne Punkte des Klimaschutzprogramms bedeutet das: " Bioerdgasmarkt: Die deutsche Gaswirtschaft wird den Bioerdgasmarkt engagiert und auf wirtschaftlicher Basis entwickeln. Die Gaswirtschaft erklärt sich bereit, bundesweit angebotenes Bioerdgas aufzunehmen und zu vermarkten. " Erneuerbare-Energie-Wärmegesetz (EEWärmeG): Bioerdgas stellt eine wichtige Option für die vorgesehene Nutzungsverpflichtung im Wärmebereich dar. Die deutsche Gaswirtschaft wird den Kunden Bioerdgas zur Erfüllung der vorgesehenen Nutzungsverpflichtungen anbieten. " CO2-Strategie für PKW und Ausbau von Biokraftstoffen: Erdgas als Kraftstoff stellt eine nachhaltige Alternative dar, die ökologische Vorteile gegenüber allen anderen herkömmlichen Kraftstoffen aufweist. Deshalb kann bei der Umsetzung des integrierten Energie- und Klimaprogramms auf diese Alternative nicht verzichtet werden. " Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetzes (KWKG): Maßnahmen zur Förderung der Energieeffizienz (z. B. KWK) und zu Erneuerbaren Energien (z. B. Bioerdgas) sind konsistent zu gestalten. Zur optimierten Erschließung zusätzlicher CO2-Einsparpotenziale im Wärmemarkt müssen technologieoffene und stabile Rahmenbedingungen für alle Effizienztechnologien und nachhaltigen Wärmequellen geschaffen werden Grossteil des Stroms stammt aus Kernkraft Privatkunden wünschen sich höheren Anteil aus erneuerbaren Energien Der Strom aus Schweizer Steckdosen stammt zu 41 Prozent aus Atomkraft, zu einem Drittel aus Wasserkraft und zu weniger als einem halben Prozent aus erneuerbarer Energie. Dieser Strommix 2005 kontrastiert mit den Wünschen der Privatkundschaft. In einer Umfrage kam die Atomenergie nur bei jedem 20. gut an. (ap) Seit Anfang 2005 sind die schweizerischen Stromproduzenten verpflichtet, Herkunft und Zusammensetzung des gelieferten Stroms zu deklarieren. Der am Donnerstag vom Bundesamt für Energie (BFE) veröffentlichte Evaluationsbericht zur Stromkennzeichnung basiert auf der Elektrizitätsstatistik. Danach wurden 2005 in der Schweiz 57,3 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom verbraucht. Die Inlandproduktion hatte daran einen Anteil von 63 Prozent. Anzeige Das BFE weist darauf hin, dass wegen des Exports und Imports von Strom der Produktions- und Lieferantenmix nicht zwangsläufig deckungsgleich sind. So setzte sich der Produktionsmix aus 56,6 Prozent Wasserkraft, 38 Prozent Kernenergie und 5,4 Prozent Strom aus anderen Energieträgern zusammen. 0,5 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen Was den Lieferantenmix betrifft, so stammten im Berichtsjahr 41 Prozent aus Kernenergie, die wiederum zu rund einem Drittel aus dem Ausland stammte. Auf die Wasserkraft fielen 40 Prozent des gelieferten Stroms, wobei dieser zu 94 Prozent aus Schweizer Produktion stammte. Rund 40 Prozent des inländischen Wasserkraftstroms wurde zugleich exportiert. Je rund zwei Prozent des Stroms stammten aus fossilen Energieträgern beziehungsweise Abfällen. Weniger als 0,5 Prozent der Lieferungen betrafen erneuerbare Energiequellen wie Sonne, Wind und Biomasse. Hoher unbekannter Anteil Bei der beachtlichen Menge von 21 Prozent des gelieferten Stroms konnte die Herkunft buchalterisch nicht mehr nachvollzogen werden. Es wird vermutet, dass er an internationalen Börsen eingekauft wurde und mehrheitlich aus fossilen und nuklearen Quellen stammte. Dieser nicht überprüfbare Anteil muss laut BFE sinken und soll deshalb von der Strombranche künftig schriftlich erläutert werden. Kunden mit anderen Vorlieben Eine zusammen mit der Evaluation durchgeführte repräsentative Umfrage zeigte, dass sich 40 Prozent der privaten Kundschaft Strom aus erneuerbaren Energien wünschen würde. Ein ebenso grosser Anteil gibt der Wasserkraft den Vorzug. Vergleichsweise unbeliebt sind die Kernenergie und die Energie aus Abfällen, für welche nur gerade je fünf Prozent der Befragten stimmten. Auch die Energie aus fossilen Energieträgern (zwei Prozent) kam schlecht weg. 6. Dezember 2007, 13:39, NZZ Online
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